Schüler und Studenten bieten willkommene Unterstützung im Baubetrieb – doch was ist zu beachten?

Schüler und Studierende verdienen sich gerne etwas dazu. Für die Baubetriebe ist das eine gute Möglichkeit, beispielsweise urlaubsbedingte Unterbesetzung auf den Baustellen und in der Verwaltung, aber auch Auftragsspitzen aufzufangen. Zudem bietet die Beschäftigung junger Leute eine gute Gelegenheit, dem oft beschworenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig ans Unternehmen zu binden.

Der Gesetzgeber kommt den Betrieben bei der Regelung dieser Beschäftigungsverhältnisse entgegen und reduziert unter bestimmten Voraussetzungen den Aufwand bei den Versicherungspflichten. Doch es gibt einiges zu beachten, damit keine Probleme auftauchen und nachträglich keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Schüler und Studenten als kurzfristig Beschäftigte (Ferienarbeit):

kurzfristige-beschaeftigung-im-baubetrieb2_350x250Schüler und Studierende, die bis zu drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr beschäftigt werden, sind sozialversicherungsfrei. Damit gilt diese Regelung in jedem Fall für die Zeit der Sommerferien, da diese in Deutschland innerhalb dieser Grenzen bleiben. Die Zeiten mehrerer aufeinanderfolgender kurzfristiger Beschäftigungen im laufenden Kalenderjahr müssen jedoch zusammengerechnet werden, unabhängig davon, ob es sich um denselben oder um unterschiedliche Arbeitgeber handelt.

Eine kurzfristige Beschäftigung darf darüber hinaus nicht berufsmäßig ausgeübt werden. Diese „Kleinigkeit“ kann manchmal zu einem Stolperstein werden. Prüfen Sie daher genau, ob es sich bei Ihren Ferienjobbern um Schulentlassene handelt, die beabsichtigen, im Anschluss an die Beschäftigung eine Berufsausbildung (z. B. duales Studium) zu absolvieren, oder Personen, die ihr Studium abgeschlossen haben und damit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Diese Personen dürfen unter keinen Umständen als kurzfristig Beschäftigte eingestellt werden. Sie sind ohne Rücksicht auf die Dauer der Beschäftigung als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer bei der zuständigen Krankenkasse zu melden. (Eventuell ist in solchen Fällen noch eine geringfügig entlohnte Beschäftigung möglich. Einzelheiten dazu erfahren Sie unter dem Punkt „Geringfügig entlohnte Beschäftigung“.)

Für alle gewerblichen kurzfristig Beschäftigten besteht Beitragspflicht bei SOKA-BAU. Die kaufmännischen kurzfristig Beschäftigten sind von den SOKA-BAU-Beiträgen befreit.

Unabhängig von den genannten Regelungen ist auch das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) zu beachten. Hier wird beispielsweise geregelt, dass Mädchen und Jungen unter 15 Jahren als Kinder gelten und – abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen – überhaupt nicht arbeiten dürfen. Für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren sieht das JArbSchG vor, dass in der Ferienzeit im Höchstfall vier Wochen gearbeitet werden darf.

Info kompakt 
Aufgaben des Arbeitgebers bei kurzfristiger Beschäftigung
- SV-Meldung bei der Minijobzentrale (Bundesknappschaft)
- Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft des Arbeitgebers
- Lohnsteuerberechnung nach Lohnsteuerklasse (ELSTER II) oder pauschal 25 % (entsprechende 
 Tagessätze beachten)  
- Meldung an SOKA-BAU (nur für gewerblich Beschäftigte)

Schüler und Studenten im Minijob: Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Wenn sich in der Beschäftigung aus der Zusammenrechnung mehr als drei Monate oder 70 Arbeitstage ergeben und das regelmäßige monatliche Entgelt 450 Euro nicht überschreitet, handelt es sich um eine geringfügig entlohnte Beschäftigung im Sinne eines Minijobs.

Für alle gewerblichen Minijobber besteht Beitragspflicht bei SOKA-BAU. Die kaufmännischen Minijobber sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

Info kompakt 
Aufgaben des Arbeitgebers bei geringfügig entlohnter Beschäftigung
- Pauschalbeiträge an Kranken- (13 %) und Rentenversicherung (15 %)
- SV-Meldung bei der Minijobzentrale (Bundesknappschaft)
- Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft des Arbeitgebers
- Lohnsteuerberechnung pauschal 2 % oder nach Lohnsteuerklasse (ELSTER II)
- Meldung an SOKA-BAU (nur für gewerblich Beschäftigte)

Eine gute Wahl: Werkstudenten

Für den Baubetrieb bietet die Beschäftigung sogenannter „Werkstudenten“ große Vorteile, denn sie sind kranken- und arbeitslosenversicherungsfrei und zudem nicht pflegeversicherungspflichtig. Dementsprechend entfallen hier auch die Arbeitgeberanteile. Für Werkstudenten besteht lediglich Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Zu beachten ist die 20-Stunden-Regel: Wer als Studierender nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich im Betrieb arbeitet, gilt als Werkstudent. Sobald die Abschlussprüfung abgelegt wurde, das Studium abgebrochen wurde oder sich der Studierende in einem Aufbau- oder Promotionsstudiengang befindet, kann die Regelung für Werkstudenten nicht mehr angewendet werden.

Für alle Werkstudenten, sowohl für gewerblich als auch für kaufmännisch Beschäftigte besteht Beitragspflicht bei SOKA-BAU.

Info kompakt 
Aufgaben des Arbeitgebers bei Werkstudenten
- SV-Meldung bei der zuständigen Krankenkasse
- Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft des Arbeitgebers
- Lohnsteuerberechnung nach Lohnsteuerklasse (ELSTER II)
- Meldung an SOKA-BAU für gewerblich und kaufmännisch Beschäftigte

Unterscheidung geringfügige Beschäftigung und Werkstudent

Alle Studierenden, die neben ihrem Studium einer geringfügig entlohnten Beschäftigung auf 450-Euro-Basis nachgehen oder kurzfristig wie Ferienarbeiter nur bis insgesamt drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr arbeiten, sind versicherungsrechtlich als geringfügig Beschäftigte und nicht als Werkstudenten zu behandeln.

Sonderfall: Werkstudent mit mehr als 20 Wochenstunden

Arbeitet der Studierende mehr als 20 Stunden, liegt die Vermutung nahe, dass das Studium nicht mehr uneingeschränkt im Vordergrund steht. Grundsätzlich tritt nun die Sozialversicherungspflicht aufgrund einer Beschäftigung ein.

Doch es gibt auch hier eine Ausnahme: Sofern die Gesamtdauer der Erwerbstätigkeit noch unter dem Zeitaufwand liegt, der für ein ordnungsgemäßes Studium notwendig ist, und die Zeit der Tätigkeit noch mit den Anforderungen des Studiums zu vereinbaren ist, wird ein Überschreiten der 20-Stunden-Grenze zugelassen. Der Status des Werkstudenten bleibt weiterhin bestehen. So spricht beispielsweise nichts dagegen, dass der Student am Wochenende oder in den Abend- oder Nachtstunden insgesamt 25 Stunden pro Woche für den Baubetrieb im Einsatz ist. Die Studierenden sind weiterhin als Werkstudenten zu behandeln und demnach nicht versicherungspflichtig.

Werkstudent bleibt Werkstudent – auch bei Vollzeitjob in den Semesterferien

In den Semesterferien können Studierende ganz unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit einer Beschäftigung nachgehen und bleiben dabei in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung beitragsfrei. Auch die Beitragspflicht zur Pflegeversicherung entfällt. Arbeiten Studierende zudem auch außerhalb der Semesterferien, gilt zwar im Grundsatz ebenfalls die Werkstudentenregelung, jedoch nur dann, wenn der Umfang der Beschäftigung zu den Vorlesungszeiten wieder auf 20 Stunden pro Woche zurückgefahren wird.

Beispiel: Student Thomas ist seit Januar 2015 als Werkstudent im Baubetrieb beschäftigt. Er arbeitet 18 Stunden in der Woche und erhält dafür 864 Euro im Monat. In den Semesterferien arbeitet er für zwei Monate in Vollzeit (40 Wochenstunden). Sein Monatsgehalt liegt bei 1.920 Euro. Zum Beginn des neuen Semesters arbeitet Thomas weiter im Bauunternehmen, nun wieder begrenzt auf 18 Wochenstunden. Sein Status als Werkstudent bleibt durchgängig bestehen, da er nur in den Semesterferien auf über 20 Stunden Wochenarbeitszeit kommt.

Überschneidet sich die Zeit der Vollzeitbeschäftigung mit der Vorlesungszeit, unabhängig davon, ob vor Semesterbeginn oder zum Ende des Semesters, dann gilt: Bei Überschneidung von insgesamt bis zu zwei Wochen bleiben Werkstudenten in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie der Pflegeversicherung versicherungsfrei. Es besteht jedoch Rentenversicherungspflicht und Beitragspflicht zur Soka-Bau.

Mehrere Studentenjobs zusammenrechnen

Üben Studierende gleich mehrere Beschäftigungen aus, wird die 20-Stunden-Regel für die Summe aller Wochenarbeitsstunden angewendet. Liegt die Aufrechnung der wöchentlichen Arbeitszeit bei maximal 20 Stunden, gilt die Werkstudentenregelung, unabhängig davon, wie viele unterschiedliche Beschäftigungen zugrunde liegen. Zusätzlich muss jedoch noch die eventuell ebenfalls vorhandene Tätigkeit in einer geringfügig entlohnten Beschäftigung  berücksichtigt werden.

Werkstudenten oder geringfügig Beschäftigte?

Bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden gilt für alle Beschäftigungen grundsätzlich die Sozialversicherungspflicht. Hier ist zu prüfen, ob es sich um eine geringfügig entlohnte Beschäftigung (Minijob) handelt, bei der das Entgelt nicht mehr als 450 Euro im Monat betragen darf. Ein Minijob darf auch neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Monatsverdienst über 450 Euro) ausgeübt werden. Die Befreiung von der Sozialversicherung gilt aber auch für Beschäftigungen, die während des Semesters an mehr als 20 Wochenstunden ausgeübt werden, sofern sie von vorneherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet sind. Hier gelten die Regelungen für die kurzfristige Beschäftigung.

Unterschiede in der Rentenversicherung

Für beschäftigte Studierende bestehen in der Rentenversicherung grundsätzlich keine Sonderregelungen. Es gilt Rentenversicherungspflicht. Nur bei einer von vorneherein befristeten und damit kurzfristigen Beschäftigung sind sie rentenversicherungsfrei. Als geringfügig entlohnte Beschäftigte (mehr als drei Monate oder 70 Arbeitstage tätig, Verdienst unter 450 Euro im Monat) unterliegen sie dagegen der Rentenversicherungspflicht. Allerdings ist hier auf Antrag eine Befreiung möglich.

Thema Mindestlohn

Im Allgemeinen gilt für gewerbliche Arbeitnehmer im Baubetrieb der tarifliche Mindestlohn von zurzeit 11,25 Euro im Westen und 11,05 Euro im Osten (ab 01.01.2017 sind es dann 11,30 Euro im Westen und im Osten). Für kaufmännisch Beschäftigte gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro (Stand August 2016). Der gesetzliche Mindestlohn gilt im Grundsatz auch für alle volljährigen Schüler und Studenten, die in den Ferien oder nebenbei im Baubetrieb arbeiten. Weitere Details und Ausnahmen zum Thema Mindestlohn haben wir für Sie im Baublog-Beitrag „Auswirkungen auf den Bau: Der allgemeine Mindestlohn“ zusammengestellt.

Umfangreiches Aufgabengebiet

Die Beschäftigung von Schülern, Studenten und anderen geringfügig Beschäftigten ist im Baubetrieb versicherungsrechtlich ein wesentlich schwierigeres Gebiet, als es auf den ersten Blick erscheint. Viele Detailregelungen erfordern eine gewissenhafte Betrachtung des jeweiligen Einzelfalls, um aufwendige Nachbearbeitung und unter Umständen auch Nachzahlungen zu vermeiden. In diesem Beitrag wurden nur einige der grundlegenden Regelungen aufgezeigt.

Auf einen Blick: Beschäftigungsarten und Versicherungspflichten

Haben Sie Fragen zum Artikel, zur Beschäftigung von Schülern und Studenten oder den Versicherungspflichten? Dann schreiben Sie mir oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

Ihre Monika Heidebroek

PS: Zur Vertiefung bietet BRZ auch eine Reihe von Fachseminaren und Anwenderschulungen rund um den Baulohn an. Zudem sind auch Webinare geplant. Inhalte und Termine erfahren Sie im Online-Terminkalender.

10 Gedanken zu “Schüler und Studenten bieten willkommene Unterstützung im Baubetrieb – doch was ist zu beachten?

  1. Eine sehr knackige Zusammenfassung eines umfassenden Themas!
    Mir fehlt nur noch ein Gesichtspunkt in der Übersicht:
    Wann ist der Bau-Mindestlohn zu zahlen, wann der gesetzliche Mindestlohn und wann ist ist man in der Findung der Vergütung völlig frei???
    Liebe Grüße an die kompetente Baulohn-Hotline
    vom Nerventod aus (dem) Norden!
    Wilma Markus

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    • Sehr geehrte Frau Markus,

      vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Artikel in unserem Baublog. Im Allgemeinen gilt für gewerbliche Arbeitnehmer im Baubetrieb der tarifliche Mindestlohn von zurzeit 11,25 Euro im Westen und 11,05 Euro im Osten (ab 01.01.2017 sind es dann 11,30 Euro im Westen und im Osten). Für kaufmännisch Beschäftigte gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro (Stand August 2016). Der gesetzliche Mindestlohn gilt im Grundsatz auch für alle volljährigen Schüler und Studenten, die in den Ferien oder nebenbei im Baubetrieb arbeiten. Für Schüler und Studenten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht. Eine Übersicht, die Ihnen bei der richtigen Einordnung weiterhelfen kann, finden Sie im Baublog-Beitrag „Auswirkungen auf den Bau: Der allgemeine Mindestlohn“.

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  2. Habe den Beitrag mit Interesse gelesen. Konnte aber nicht erkennen, welchen Mindestlohn, gesetzlich oder Bau-, ich für einen Studenten ansetzen muss für eine kurzfristige Tätigkeit als Bauhelfer in den Semesterferien. Er ist 19 Jahre und studiert seit Herbst 2015.

    Können Sie heirzu eine verbindliche Aussage treffen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Martina Wunderlich

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    • Sehr geehrte Frau Wunderlich,

      nachdem Ihr Mitarbeiter weder Praktikant noch Schulabgänger und außerdem älter als 18 ist, gehe ich hier von einem gewerblichen Arbeitnehmer aus, bei dem der tarifliche Mindestlohn von derzeit 11,25 € (West) oder 11,05 € (Ost) zu entrichten ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Monika Heidebroek

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  3. Danke für den Beitrag den ich mit Interesse gelesen habe. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind geringfügig Beschäftigte Angestellte von der SOKA Pflicht befreit. Was ist aber, wenn der Betrieb bereits eine geringfügig Beschäftigte Angestellte hat? Ist dann der zweite geringfügig beschäftigte Angestellte , SOKA-Bau-Pflichtig? Auf der Homepage der SOKA steht, dass mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse zusammengerechnet werden. Was bedeutet das? Bedeutet das, dass eine Aushilfe, wenn sie mehrere Beschäftigungsverhältnisse hat, nicht mehr als Zusammen 450 EUR verdienen darf, (damit sie dann noch geringfügig ist) ODER bedeutet das, dass in EINEM Betrieb nicht mehr als ein geringfügig Beschäftigter Angestellter sein darf (damit keine SOKA-Beträge gezahlt werden müssen) ??

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    • Sehr geehrte Leserin!
      Sowohl geringfügig entlohnte Angestellten (450-Jobs) als auch alle kurzfristig beschäftigten Angestellten sind bei der Soka-Bau nicht pflichtig.
      Die Beurteilung der Beitragspflicht geht immer von den einzelnen Angestellten aus. D.h. beschäftigen Sie zwei Angestellte als geringfügig Beschäftigte, sind beide nicht Soka-Bau pflichtig.
      Wenn jedoch ein Angestellter durch Zusammenrechnung aller seiner geringfügigen Beschäftigungen über 450,00 € im Monat kommt, gilt er nicht mehr als geringfügig Beschäftigter. Für ihn ist ab diesem Zeitpunkt der Beitrag an die Soka-Bau abzuführen. Für alle anderen, die unter der Grenze von 450,00 € bleiben,nicht.

      Ihre Blog-Redaktion

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  4. Verstehe ich richtig, dass Schüler, die mit 15 Jahren Ferienarbeit bei uns machen wollen, mit 5 € pro Stunde entlohnt werden können? Schwerere Arbeiten dürfen Schüler ja nicht ausüben, siehe Jugendarbeitsschutzgesetz. Wo soll ich diese dann beschäftigen? Unkraut jäten, Sand schippen, Hof fegen? Auf die Baustellen dürfen die Schüler unfallversicherungstechnisch doch gar nicht mit.

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    • Sehr geehrte Frau Plehn,

      einen 15-jährigen Schüler dürfen Sie tatsächlich mit 5,00 € pro Stunde entlohnen. Hier muss weder der gesetzliche noch der tarifliche Mindestlohn gezahlt werden. Er darf, wie Sie bereits bemerkt haben, nur leichte Arbeiten ausführen und nicht mehr als 8 Stunden pro Tag arbeiten. Ist der Schüler unter 15 Jahre alt, darf er max. 2 Stunden pro Tag und max. 20 Tage im Jahr arbeiten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Monika Heidebroek

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  5. ich habe eine Frage zu einem Minderjährigen Schüler, der bei unserem Mandanten als gewerblich tätige Aushilfe (geringfügig Beschäftigter) bis 450,00€ angestellt ist. Bei der Rubrik Baulohn muss man doch eine Mitarbeitervariante festlegen. Da er gewerblich tägig ist, ist er schon mal Soka-Bau-Pflichtig, aber es gibt keine Auswahl für Minderjährige geringfügige Beschäftigte, oder?
    Vielleicht kennt jemand das Problem und kann mir da weiter helfen.
    Danke im Voraus

    Mit freundlichen Grüßen
    Beate Schlenker

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    • Sehr geehrte Frau Schlenker,

      bei einer minderjährigen gewerblichen Aushilfe sind ein paar Details zu beachten. Diese beziehen sich auf die Zahlung von Mindestlohn (keine Pflicht, wenn noch keine abgeschlossene Ausbildung) und auf die Urlaubsregelung (keine Berechnung mit dem geltenden Urlaubsprozentsatz, sondern mit dem Durchschnitt) etc. Wie bereits erwähnt, besteht hier auf jeden Fall Soka-Bau-Pflicht.

      Falls Sie das BRZ-Lohnprogramm im Einsatz haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support. Wir beraten Sie sehr gerne bei der richtigen Erfassung des betroffenen Mitarbeiters.

      Mit freundlichen Grüßen
      Monika Heidebroek

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